Was bedeutet trauma-zentrierte Beratung?
Trauma-zentrierte Beratung richtet den Blick nicht nur auf belastende Erfahrungen, sondern vor allem auf das, was Menschen bereits mitbringen:
Stärken, Schutzmechanismen, Fähigkeiten und individuelle Wege, mit schwierigen Situationen umzugehen.
Ziel ist es nicht, Erlebtes „aufzuarbeiten“ oder zu bewerten.
Im Vordergrund stehen vielmehr:
Unser Ablauf
Erstkontakt
Ein unverbindliches Kennenlernen per Telefon oder E-Mail. Wir klären kurz dein Anliegen und ob eine Begleitung für dich passend ist.
Orientierung
Im ersten Gespräch geht es darum, anzukommen. Du bestimmst, was du teilen möchtest und in welchem Tempo.
Begleitung
Die Beratung orientiert sich an deinem Alltag, deinen Ressourcen und Bedürfnissen. Ziel ist Stabilisierung, Entlastung und neue Orientierung.
Reflexion
Veränderungen werden gemeinsam eingeordnet und besprochen. Der Prozess bleibt flexibel und kann jederzeit angepasst oder beendet werden.
Gut zu wissen
Diese Antworten sollen helfen, Unsicherheiten zu klären –
ohne dass du schon etwas entscheiden musst.
Muss ich genau wissen, worum es geht, bevor ich einen Termin buche?
Nein. Viele Menschen spüren zunächst nur, dass etwas belastend ist.
Im Gespräch darf erst einmal sortiert werden – ohne klare Ziele oder fertige Worte.
Was ist, wenn ich nicht über alles sprechen kann oder möchte?
Das ist in Ordnung.
Du entscheidest jederzeit selbst, was du teilen möchtest. Pausen, Zurückhaltung oder Unsicherheit haben in der Beratung Platz.
Ist mein Anliegen „schwer genug“, um Beratung in Anspruch zu nehmen?
Es gibt kein Maß dafür, was „genug“ ist.
Wenn etwas dich belastet, darfst du Unterstützung annehmen – auch präventiv oder klärend.
Kann ich den Prozess jederzeit beenden oder pausieren?
Ja. Die Begleitung ist freiwillig und flexibel.
Du kannst Termine anpassen, pausieren oder beenden – ohne Begründung.
Impulse
Du musst nicht funktionieren
Manchmal entsteht das Gefühl, im Alltag einfach weitermachen zu müssen – obwohl innerlich alles schwer ist.
Belastende Erfahrungen zeigen sich oft leise: durch Erschöpfung, Rückzug oder innere Unruhe.
Begleitung bedeutet nicht, etwas zu reparieren – sondern Sicherheit aufzubauen.
Kleine Schritte sind echte Schritte
Veränderung geschieht selten auf einmal. Kleine Schritte sind oft der sicherste Weg.
Manchmal reicht es, sich zu informieren oder Unterstützung in Betracht zu ziehen.
Sicherheit kommt vor Veränderung
Nicht Tempo, sondern Verlässlichkeit schafft Entwicklung.
Erst wenn sich etwas sicher anfühlt, wird Veränderung möglich.
Selbstfürsorge darf leicht sein
Selbstfürsorge beginnt beim Wahrnehmen – nicht beim Optimieren.
Manchmal ist sie leise, klein oder unsichtbar.
Grenzen wahrnehmen ist kein Rückzug
Grenzen sind Schutz. Sie schaffen Raum für Sicherheit und Kraft.
Vielleicht magst du weitergehen
Wenn du möchtest, kannst du dir hier in Ruhe einen Gesprächstermin anschauen.
Das ist unverbindlich. Du musst nichts entscheiden.
Oder du liest erstmal weiter:
FAQ & Hinweise
Keine Psychotherapie. Ergänzend, nicht ersetzend.
Online oder vor Ort möglich.
