Was bedeutet trauma-zentrierte Beratung?

Trauma-zentrierte Beratung richtet den Blick nicht nur auf belastende Erfahrungen, sondern vor allem auf das, was Menschen bereits mitbringen:
Stärken, Schutzmechanismen, Fähigkeiten und individuelle Wege, mit schwierigen Situationen umzugehen.

Ziel ist es nicht, Erlebtes „aufzuarbeiten“ oder zu bewerten.
Im Vordergrund stehen vielmehr:

Unser Ablauf

1

Erstkontakt

Ein unverbindliches Kennenlernen per Telefon oder E-Mail. Wir klären kurz dein Anliegen und ob eine Begleitung für dich passend ist.

2

Orientierung

Im ersten Gespräch geht es darum, anzukommen. Du bestimmst, was du teilen möchtest und in welchem Tempo.

3

Begleitung

Die Beratung orientiert sich an deinem Alltag, deinen Ressourcen und Bedürfnissen. Ziel ist Stabilisierung, Entlastung und neue Orientierung.

4

Reflexion

Veränderungen werden gemeinsam eingeordnet und besprochen. Der Prozess bleibt flexibel und kann jederzeit angepasst oder beendet werden.

Gut zu wissen

Diese Antworten sollen helfen, Unsicherheiten zu klären –
ohne dass du schon etwas entscheiden musst.

Nein. Viele Menschen spüren zunächst nur, dass etwas belastend ist.
Im Gespräch darf erst einmal sortiert werden – ohne klare Ziele oder fertige Worte.

Das ist in Ordnung.
Du entscheidest jederzeit selbst, was du teilen möchtest. Pausen, Zurückhaltung oder Unsicherheit haben in der Beratung Platz.

Es gibt kein Maß dafür, was „genug“ ist.
Wenn etwas dich belastet, darfst du Unterstützung annehmen – auch präventiv oder klärend.

Ja. Die Begleitung ist freiwillig und flexibel.
Du kannst Termine anpassen, pausieren oder beenden – ohne Begründung.

Impulse – optionales Lesen

Impulse

Optionales Lesen · Kein Handlungsdruck

Du musst nicht funktionieren

Manchmal entsteht das Gefühl, im Alltag einfach weitermachen zu müssen – obwohl innerlich alles schwer ist.

Belastende Erfahrungen zeigen sich oft leise: durch Erschöpfung, Rückzug oder innere Unruhe.

Du musst nichts leisten, um Begleitung in Anspruch zu nehmen.

Begleitung bedeutet nicht, etwas zu reparieren – sondern Sicherheit aufzubauen.

Kleine Schritte sind echte Schritte

Veränderung geschieht selten auf einmal. Kleine Schritte sind oft der sicherste Weg.

Manchmal reicht es, sich zu informieren oder Unterstützung in Betracht zu ziehen.

Sicherheit kommt vor Veränderung

Nicht Tempo, sondern Verlässlichkeit schafft Entwicklung.

Erst wenn sich etwas sicher anfühlt, wird Veränderung möglich.

Selbstfürsorge darf leicht sein

Selbstfürsorge beginnt beim Wahrnehmen – nicht beim Optimieren.

Manchmal ist sie leise, klein oder unsichtbar.

Grenzen wahrnehmen ist kein Rückzug

Grenzen sind Schutz. Sie schaffen Raum für Sicherheit und Kraft.

Vielleicht ist heute schon genug getan, wenn du diesen Gedanken liest.

Vielleicht magst du weitergehen

Wenn du möchtest, kannst du dir hier in Ruhe einen Gesprächstermin anschauen.

Das ist unverbindlich. Du musst nichts entscheiden.

Oder du liest erstmal weiter: